Berichte über unsere Stellungnahmen in der Gemeindevertretung finden Sie unter "Fraktion"
(Stand: 30.01.10)
Montag, 30.1.12 Fraktionssitzung im Bürgerhaus Wehrheim um 20:00 Uhr
Montag, 19.3.12 Fraktionssitzung im Bürgerhaus Wehrheim um 20:00 Uhr
Montag, 23.4.12 Fraktionssitzung im Bürgerhaus Wehrheim um 20:00 Uhr
Montag, 18.6.12 Fraktionssitzung im Bürgerhaus Wehrheim um 20:00 Uhr
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Unser Abgeordneter für den Bundestag ist Stefan Ruppert aus Oberursel
Näheres im Internet unter: www.stefan-ruppert.de
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FDP-Mitglied Christian Lüth zum aktuellen Stand der Bauarbeiten
"WEHRHEIMER MITTE"
Der Wehrheimer FDP liegt der Bau der Wehrheimer Mitte sehr am Herzen. Deshalb beobachten wir den Baufortschritt mit großem Interesse.
Stand vom Oktober 2009:
Nachdem die Bauarbeiten zuvor monatelang geruht haben, waren bis jetzt große Fortschritte auf der Baustelle zu beobachten.
Die Gemeinde hat offenbar mit der Wahl der ausführenden Rohbau- Firma viel Glück gehabt.
Nachdem die Rohbauten weit vorangeschritten sind, ist zu hoffen, dass vor Einbruch des Winterwetters bei einigen Gebäuden die Dächer geschlossen werden. Dies wäre Voraussetzung, dass die Arbeiten mit dem Innenausbau im Winter fortgesetzt werden können.
Die Fertigstellung waren zuletzt zum 31.8.2010 vorgesehen. Damit werden, wenn dieser neue Termin eingehalten wird, seit Beginn 29 Monate vergangen sein. Ursprünglich waren 19 Monate geplant.
Hoffentlich verlaufen auch die weiteren Arbeiten so gut wie zur Zeit.
Stand vom 5.1.10:
Offenbar sind die Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten nicht rechtzeitig beauftragt worden, so dass selbst auf den bereits Anfang Dezember fertiggestellten Gebäuden (Rathaus) die Dächer nicht einmal begonnen wurden. Inzwischen stehen alle Gebäude fertig da und die Häuser sehen mit den kahlen Giebeln fast aus, wie ausgebrannt.
Es kann als Vorwand betrachtet werden, dass erst die Außengerüste gestellt werden müssen. Die Arbeiten hätte man auch mit den jetzt teilweise vorhandenen Konsolgerüsten sichern können.
Wir bedauern den unnötigen Verzug sehr und sind gespannt, wie man während des Winters weiterkommen wird.

Hier sieht man die Häuser an der Bahnhofstraße mit einem Konsolgerüst, wie es für die Dacharbeiten geeignet wäre
Aufnahme vom 4.1.2010
Leider ist der Stand am 30.1.10 der gleiche. Es sind keine Fortschritte zu erkennen. Durch die großen Schneemengen wird bei Tauwetter viel Wasser in die Gebäude eindringen, was die Ausbauarbeiten behindern wird.
Inzwischen ist zu befürchten, dass ein neuer Endtermin genannt wird, um wieder sagen zu können:
"Die Arbeiten liegen im Termin"! Es gilt jetzt der 31.8.2010.
Zum Vergleich: Die Rohbauarbeiten am Wehrheimer Bürgerhausanbau waren später fertig als am Rathaus, aber die Fenster und Türen sind am 5.2.2010 schon eingebaut.
Stand am 18.7.10.
Inzwischen hat sich herausgestellt, dass die rechtzeitig beauftragte Zimmererfirma aus unbekannten Gründen die Arbeiten nicht ausführen konnte und die Gemeinde eine andere Firma kurzfristig beauftragen musste, die auch die Ausführung relativ schnell am 15.Mai auf der Baustelle begonnen hat.
Die Zimmerer sind heute an den Dächern an der Dorfborngasse weitgehend fertig, auch an der Bahnhofstraße machen sie gute Fortschritte. Leider haben die Dachdecker mit den Dachziegeln noch nicht begonnen, es ist noch nicht zu erkennen, wie sich die Dächer in das Ortsbild einfügen.
An der Bahnhofstraße sind die Fenster in den Obergeschossen weitgehend eingebaut. Im zukünftigen Rathaus sind sie ebenso eingebaut, an der Dorfborngasse fehlen sonst noch viele Fenster. Im zukünftigen Rathaus scheinen die Rigips- Putzarbeiten abgeschlossen zu sein. Wie weit der Innenausbau sonst fortgeschritten ist, kann von außen nicht beurteilt werden.
Offenbar ist die Bezugsfertigstellung zum 31.8.2010 nicht mehr möglich.
Vor Ende des Jahres können wir uns eine Bezugsfertigstellung aller Gebäude nicht vorstellen. Diese weitere Verzögerung bedauern wir sehr. Bis dahin werden seit Baubeginn 33 Monate vergangen sein. Geplant waren 19 Monate.
Solche Verzögerungen kosten viel Geld.
Stand am 15.8.10.
Die Dächer sind inzwischen alle Regendicht geschlossen. Es sind die Wärme- Dämmarbeiten an Fassaden und Dachflächen im Gang. Die Ziegeldeckung hat noch nicht begonnen, es gibt nur eine kleine Musterfläche mit Well-Falzziegeln.
Nach einem Zeitungsbericht ist mit der Fertigstellung "Anfang 2011" zu rechnen.
Zu der Terminsituation hat die FDP zur nächsten Gemeindevertretersitzung eine kleine Anfrage eingereicht, deren Text Sie mit Antwort unter "Fraktion" finden.
Stand am 11.9.10.
Da die Ausbauarbeiten bekanntlich innen stattfinden, ist davon nicht viel zu erkennen. Jedenfalls sind alle Fenster eingebaut. Die Dämmung der meisten Dächer scheint auch fertig zu sein. Es ist uns unerklärlich, warum noch keine Dächer mit den vorgesehenen roten Falzziegeln gedeckt werden.
Inzwischen hat der Bürgermeister auf unsere Anfrage einen neuen Fertigstellungstermin "Frühjahr 2010" genannt.
Stand am 26.10.10.
Auf dem zukünftigen Rathaus ist die Ziegeldeckung fast fertiggestellt. Auf den anderen Dächern fehlt die Deckung noch fast vollständig.
Bei einer Begehung der Baustelle am 23.10.10 teilte der Bürgermeister mit, dass es für das Hotel noch keinen geeigneten Bewerber gibt und dass die Fertigstellung des Projektes erst nach der Kommunalwahl am 27.März 2011 sein wird.
In der Werbeseite der Gemeinde unter www.Wehrheimer-Mitte.de steht noch heute: "Der Baubeginn ist für Ende 2007 vorgesehen. Die Bauzeit beträgt ca. 18 Monate."
Bis Ende März 2011 sind dies 39 Monate, mehr als doppelt so viel!
Die Laien bei der Gemeinde, die dieses zu verantworten haben, kosten die Wehrheimer Steuerzahler voraussichtlich mehr als eine Million Euro.
Stand am 14.2.11.
Der vorgenannte Passus zur Bauzeit auf der Webseite der Wehrheimer Mitte ist inzwischen verschwunden. Das Rathaus scheint bald fertiggestellt zu sein. Es ist aber bekannt, dass wegen der notwendigen Auswertung der Kommunalwahl, bei der alle Bediensteten gebraucht werden, der Einzug erst im April oder Mai stattfinden kann. Mit der Fertigstellung der übrigen Gebäude und der Außenanlagen ist offenbar erst gegen Mitte des Jahres zu rechnen. Z.B. ist bis heute die Einfahrt in die Tiefgarage nicht möglich.
Stand am 20.5.11
Noch immer werden Dächer gedeckt. Noch immer ist die Zufahrt zur Tiefgarage nicht benutzbar, noch immer sind die Gehwege nicht fertiggestellt.
Der erste Mieter, ein Reisebüro ist bereits Anfang des Monats an der Dorfborngasse eingezogen
Der Käsehändler rechnet erst mit seinem Einzug im Juli
Das Rathaus wird erst im Juni bezogen werden.
Wegen der Verzögerung der Fertigstellung haben sich viele Interessenten nicht zur Unterschrift unter einen Miet- oder Kaufvertrag entschließen können.
Zinskostenschätzung für die Abbruch- Erd- Rohbauarbeiten
Dazu gehen wir von folgenden Annahmen aus: Kosten etwa 1/3 der Gesamtkosten von 12 Mio. Euro.
Mittlere Zahlungszeit: 2 Jahre, Zinssatz (z.Zt. sehr günstig) 3 %.
Ermittlung: 4.000.000,- € x 0,03 x 2 Jahre = 240.000,- Euro
Hinzu kommen noch Kosten für Nachforderungen der Firmen, für Mietausfall, für verspätete Vermarktung der Gebäude in der Wiesenau usw.
Stand am 10.7.11
Am Wochenende nach Pfingsten ist die Gemeindeverwaltung in ihr neues Rathaus in der Wehrheimer Mitte eingezogen. Vieles ist noch nicht ganz fertig, aber die Verwaltung kann wieder arbeiten.
Die Decke über der Tiefgarage (Hof) wird abgedichtet und da drauf mit Verbundsteinen gepflastert. Diese Pflasterung ist an verschiedenen Stellen noch nicht fertig, besonders im Bereich am Kaffeehaus und im Zugang von der Dorfborngasse. Hier steht noch eine schwere Putzmaschine, derentwegen die Dichtung dort nicht fertiggestellt werden kann.
Der Käsehändler hat sein Geschäft komplett eingerichtet, kann aber anscheinend wegen der Zugangsprobleme nicht eröffnen.
Über dem 1. OG über dem Kaffeehaus ist ein neues Dach errichtet worden, das z.Zt. gedeckt wird.
Für Tiefgarage und Hof sind noch keine Zufahrt möglich. Es gibt nur wenige Parkplätze in der Dorfborngasse, die hauptsächlich von Handwerkern belegt werden.
Eine Wohnung im 1. OG. Dorfborngasse 1 ist bezogen. An der Bahnhofstr. zieht die Sparkasse z.Zt. ein und im 1. OG gibt es ein Anwaltsbüro. Im Untergeschoss sind die Räume des Kellertheaters noch nicht ganz fertiggestellt. Es gibt aber bereits eine Theke.
Stand am 1.10.11
Die Tanzschule ist eingezogen, die Sparkasse ist eingezogen, Der Käsehändler hat ab 15.7.11 geöffnet, Der Obsthändler hat geöffnet. Der Hof wird von Handwerkern und privilegierten (Bürgermeister) befahren. Die Tiefgarage ist noch immer geschlossen. Der Platz für den Brunnen und die Pflanzgrube am Kellertheater ist mit Mutterboden gefüllt und soll bepflanzt werden.
Am vorigen Wochenende war erste Randale an der Außenbühne am Kellertheater mit abgebrochenen Geländern usw.
Vergleich Projekt- Vorstellung und Stand heute:
Am 18.1.2007 hat der Bürgermeister das Projekt vorgestellt:
3.800 qm Geschossflächen, davon
30 Tiefgaragenplätze
1.260.000,- € Grundstückskosten
5.883.500,- € Zwischenfinanzierungs- und Baukosten
4 Monate Planungsvorlauf
20 Monate Abbruch- und Bauzeit
Der Stand heute im Oktober 2011
5.364,- qm Geschossflächen davon
76 Tiefgaragenplätze
1.260.000,- € Grundstückskosten
geschätzt 12.000.000,- € Zwischenfinanzierungs- und Baukosten
Ca.12 Monate Planungsvorlauf
42 Monate Abbruch- und Bauzeit ab 1.4.2008
Wir haben zu Beginn vor Änderungen während der Bauzeit gewarnt. Das Ergebnis:
Wir haben zwar 41 % MEHR Geschossfläche mit 150 % MEHR Tiefgaragenplätzen aber
104% MEHR Baukosten und 110 % MEHR Bauzeit.
Das Projekt ist zu aufwändig, die Tiefgarage wäre nicht notwendig gewesen und die Bauarbeiten sind nicht zügig ausgeführt worden.
Der Haushalt der Gemeinde ist um 2,3 Millionen Euro nicht ausgeglichen (überzogen).
Ein Teil der vorgesehenen Kreditaufnahme wurde der Gemeinde vom Landrat verboten.
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Stand vom 1.1.2012
Die Arbeiten sind leider noch nicht abgeschlossen. Der Bürgermeister gibt keinen Termin für die offizielle Eröffnung bekannt.
Die Kosten sind bei der ersten Vorstellung des Projektes mit 7 Millionen genannt worden. Heute werden 15 Millionen geschätzt. Das Kaffeehaus ist noch nicht eröffnet, für das Hotel findet sich kein Pächter und für die Gebäude in der Wiesenau ist nur schwer ein Käufer zu finden.
Dei Gemeinde ist fast so viel wie pleite. Die Kommunalaufsicht kontrolliert den Haushalt und verlangt von der Gemeinde eine Sanierung, so dass die Schulden nicht weiter anwachsen. Die Gemeinde hat Grundsteuer, Gewerbesteuer, Hundesteuer und Kindergartengebühren erhöht und sich besonders bei Letzterem erheblichen Ärger eingehandelt. Dennoch besteht keine Hoffnung, den Haushalt in Kürze auszugleichen und die Kredite tilgen zu können.
Wir sind sehr besorgt.